Entstehung & Vorbeugung

Wie kann es zu einer Osteoporose kommen?

 
Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Knochenerkrankung mit deutlicher Abnahme der Knochenfestigkeit und danach erhöhtem Risiko für Knochenbrüche. Im Normalfall werden die Knochen durch das sogenannte Knochen-Remodeling ständig erneuert. Dadurch kann sich das Skelett den Anforderungen anpassen und seine Funktion als Kalziumspeicher wahrnehmen. Der Knochenaufbau wird durch Hormone gesteuert und reagiert entsprechend empfindlich, wenn dieses Hormon-Zusammenspiel ins Wanken gerät. Resultat: Es wird nicht mehr genügend Knochenmasse aufgebaut – Osteoporose entsteht. Frauen zählen dabei zur Hauptrisikogruppe, da sie in ihren Wechseljahren einem stärkeren Abfall in ihrem Hormonspiegel ausgesetzt sind als Männer.
 
Die maximale Knochenmasse (peak bone mass) ist zwischen dem 20. und 22. Lebensjahr
erreicht und hängt von folgenden Faktoren ab:
 
  • Ernährung
  • hormonelle Veränderungen während der Pubertät
  • körperliche Aktivität
 
Ein übermäßiger Abbau der Knochenmasse (negative Remodeling-Balance)
kann bedingt sein durch:
 
  • Östrogenmangel nach dem Wechsel
  • Kalziummangel, Vitamin D-arme Ernährung
  • mangelnde Bewegung, wenig Sport
  • idiopathische, genetische Essstörungen, Malabsorption
  • übermäßiger Konsum von Nikotin bzw. Alkohol
 
Die Ursachen und Risikofaktoren für Osteoporose liegen bereits im Kindesalter.
Daher können Eltern sowie jeder Einzelne persönlich dazu beitragen, dass das Risiko an Osteoporose zu erkranken reduziert werden kann.
 
 

Trabecular Bone Score (TBS)

Der Neue Test um die Gesundheit Ihrer Knochen festzustellen

 
Ein gesunder Knochen hängt von der Architektur des Knochens ab.
Im Rahmen der Knochendichtemessung (DXE) kann durch die neue Analysetechnik neben der Knochenmineraldichte zusätzlich die Mikroarchitektur des Knochens gemessen werden.
Die Knochenqualität und damit das Frakturrisiko kann so präziser beurteilt werden.
 
Bei einem von zwei Patienten wird durch die DXE alleine das Frakturrisiko nicht ausreichend erkannt. Die erweiterte Knochendichtemessung mit TBS erlaubt nunmehr aber eine sicherere Vorhersage Ihres Frakturriskos. Knochenbrüche können so verhindert werden.
 
 
Erhalten Sie die Gesundheit Ihrer Knochen durch:
 
  • regelmäßige, dem Alter- und Gesundheitszustand entsprechende, angepasste Bewegung/Sport
  • der Verzicht auf Nikotin
  • wenig alkoholische oder phosphathaltige Getränke (wie z.B. Cola etc.)
  • Ernährung mit Augenmerk darauf, dass dem Körper genug Kalzium und Vitamin D zugeführt werden
gesunder Knochen
osteoporotischer Knochen
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